Seniorenzentrum Bargteheide
Lübecker Straße 2
22941 Bargteheide
Tel.: 04532-406-0
Fax: 04532-406-213
info@seniorenzentrum-bargteheide.de

Ratgeber

Unser Stammhaus, das Seniorenzentrum Bargteheide, ist bereits mit dem Haken für Verbraucherschutz durch die BIVA, dem Projekt der Bundesregierung, ausgezeichnet worden. Diesen Gedanken wollen wir weiterführen und Ihnen einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Betreuungsformen und deren Finanzierung durch Pflegekassen und Sozialträger geben.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Orientierung anhand von typischen Fragen sowie weiterführende Tips und Links.
1. Was ist die richtige Betreuungsform?
Je nach Fähigkeiten und Selbständigkeit sind unterschiedliche Wohnformen optimal. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass mit fortschreitendem Alter möglichst kein erneuter Umzug notwendig wird. Achten Sie darauf, dass möglichst viele Pflegeleistungen vor Ort unter einem Dach vorhanden sind – für den Fall der Fälle.
1.a Zu Hause mit ambulantem Pflegedienst
Sie bleiben zu Hause wohnen und nutzen Möglichkeiten zum barrierefreien Umbau, z.B. mit Treppenlifter etc. Viele Investitionen können auch als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden (fragen Sie Ihren Steuerberater).

Ein ambulanter Dienst kann Ihnen je nach Ihrer zugeteilten Pflegestufe sehr unterstützen, z.B. in der Grundpflege (Waschen, Baden, Duschen, Haar-, Mund-, Zahn- und Nagelpflege), Hilfe beim An- und Ausziehen, Lagern und Betten. Aber auch hauswirtschaftliche Aufgaben können übernommen werden, z.B. die Unterstützung bei der Nahrungszubereitung und -aufnahme, Reinigung und Wäschepflege sowie beim Einkaufen.
Zusätzlich können ambulante Dienste auch ärztliche Verordnungen wie Verbandswechsel, Wundversorgung, Injektionen, Blutzuckerkontrolle oder Medikamentenüberwachung durchführen.

Die Preise variieren mit den in Anspruch genommenen Leistungen. Die Leistungskomplexe sind von den Krankenkassen normiert, mit sog. Punktwerten hinterlegt und kosten bei den meisten Pflegediensten dasselbe. Zusatzleistungen können darüber hinaus natürlich auch erbracht werden.

Ein ambulanter Pflegedienst übernimmt allerdings nur fest abgesprochene Leistungen in einem recht engen Zeitrahmen. Die Lebensgestaltung und Haushaltsführung bleibt der zu pflegenden Person überlassen. Diese Form der Betreuung ist optimal für Menschen, die nur bei bestimmten Tätigkeiten Hilfe benötigen und ansonsten Ihren Tagesablauf selber gestalten.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationsblätter zu vorbeugenden Maßnahmen in den Bereichen Sturzprophylaxe, Dekubitus, Mangelernährung, Schmerzen und Harninkontinenz.
1.b Betreutes Wohnen
Eine betreute Wohnung liegt meist in einer Anlage von 50-100 Wohnungen und umfasst ca. 2 Zimmer. Oft schwanken die Größen zwischen 40 und 60qm. Die Wohnung ist barrierefrei gebaut (z.B. Bäder, Türmaße, fehlende Schwellen etc.) und an ein Hausnotrufsystem angeschlossen. Der Auslöser für den Notruf ist entweder an der Wand, an einem Taster oder per Funk am Armband.

Idealerweise sollte der mit dem Notruf verbundene ambulante Pflegedienst direkt im Haus ansässig sein. Wenn ein Notdienst erst im Nachbardorf losfahren muss, wird viel wertvolle Zeit vergeudet. Auch eine Nachtwache direkt im Haus ist heutzutage Standard.

In betreuten Wohnungen wird die Eigenständigkeit der Bewohner möglichst lange aufrecht erhalten. Es wird nur Hilfe „dazugebucht“, wenn sie wirklich notwendig ist, z.B. Menüservice, Frühstück, Wäscheservice, Einkaufshilfen etc.

Es gibt betreutes Wohnen in allen Preiskategorien: Von der öffentlich geförderten Einrichtung, in der man unter gewissen wirtschaftlichen Voraussetzungen wohnen kann, bis hin zur Seniorenresidenz mit Hotelcharakter.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationsblätter zu vorbeugenden Maßnahmen in den Bereichen Sturzprophylaxe, Dekubitus, Mangelernährung, Schmerzen und Harninkontinenz.
1.c Tagespflege
Eine Tagespflege funktioniert wie ein Kindergarten für Senioren. Von früh morgens bis nachmittags (in unserer Tagespflege Haus Gartenholz (www.tagespflege-ahrensburg.de) z.B. von Mo.-Fr. von 8-16 Uhr) werden die Tagesgäste in kleinen Gruppen betreut. Es wird gespielt, Erinnerungsarbeit betrieben, gekocht, gebacken oder einfach nur entspannt. Eine Tagespflege hat immer auch Ruheräume mit Schlafsesseln und hält auch einige Betten zum Hinlegen vor. Ein optimal ausgestattetes Badezimmer erlaubt auch Duschen oder Baden.

Besonders für arbeitende Angehörige ist die Tagespflege eine clevere Alternative zum Pflegeheim. Die Tagesgäste können den zeitlichen Rhythmus selber auswählen, z.B. ein bis zwei feste Tage pro Woche. Es werden dann natürlich auch nur die Tage bezahlt, an denen der Gast anwesend ist. Dies ist weitaus günstiger als ein Aufenthalt im Pflegeheim.

Oft reichen die Pauschalen der Pflegekasse für 1-2 Tage pro Woche, je nach Pflegestufe.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationsblätter zu vorbeugenden Maßnahmen in den Bereichen Sturzprophylaxe, Dekubitus, Mangelernährung, Schmerzen und Harninkontinenz.
1.d Pflegeheim
Wenn der Gesundheitszustand eine permanente Pflege und/oder Hilfe benötigt, die zu Hause nicht zu bewerkstelligen ist, ist ein Pflegeheim die richtige Alternative. Die eigenständige Führung des Haushaltes kann von hochbetagten Menschen, Pflegebedürftigen oder Menschen mit Demenz nicht immer alleine gemeistert werden. Wenn z.B. eine dauerhafte Aufsicht erforderlich ist, kann dies ein ambulanter Pflegedienst nicht leisten.

Für Ehepaare sind am besten Häuser geeignet, die möglichst betreutes Wohnen und Pflegeheim integriert anbieten. Dann muss keiner der Partner im Pflegefall umziehen. Das Seniorenzentrum Bargteheide bietet dies unter einem Dach.

Warum ist ein Pflegeheim so teuer? Die Bewohner werden rund um die Uhr betreut, d.h. es gibt am Tag ein Drei-Schicht-System (Früh- und Spätdienst sowie Nachtwache). Die strikten Auflagen von Behörden und Pflegekassen ähneln einem Krankenhaus-Betrieb und sind ebenfalls sehr aufwendig. Eine kontinuierliche Fortbildung aller Mitarbeiter sichert die Qualität.

Die Qualität eines Heimes erkennen Sie am besten durch Ihren persönlichen Gesamteindruck. Zwar hat die Bundesregierung ein Notensystem eingeführt, jedoch liegt der Schwerpunkt auf den Abläufen, den Arbeitsprozessen und deren saubere Dokumentation. Das Seniorenzentrum Bargteheide hat hier mit der Note 1,4 (sehr gut) abgeschnitten. Generell ist in kleineren Häusern die individuelle Beratung und das Eingehen auf die Persönlichkeit und Lebensgeschichte der Bewohner am ehesten gesichert.

Ein Pflegeplatz kostet nach Abzug der Pflegekassen-Zuschüsse noch ca. 1.400 bis 1.900 Euro pro Monat. Fragen Sie also bei der Besichtigung eines Pflegeheimes immer nach dem privaten Restanteil, d.h. dem Betrag den Sie wirklich noch selber monatlich zuzahlen müssen! Wenn die Rente hierfür nicht reicht, können Unterstützungsleistungen wie Pflegewohngeld und Sozialhilfe bei den Sozialträgern beantragt werden. In der Regel hilft das Pflegeheim bei der Antragsstellung und berät Sie umfassend.

Neben unserer Einrichtung, dem Seniorenzentrum Bargteheide, finden Sie weitere Pflegeheime unter:
Bitte beachten Sie auch unsere Informationsblätter zu vorbeugenden Maßnahmen in den Bereichen Sturzprophylaxe, Dekubitus, Mangelernährung, Schmerzen und Harninkontinenz.
1.e 24h-Betreuung durch osteuropäische Kräfte
In diesem Modell wohnt eine osteuropäische Hilfskraft als Familienmitglied zusammen mit Ihnen in Ihrem Haushalt. Dies kann zwar eine Hilfestellung bedeuten, allerdings verfügen die allermeisten dieser Kräfte nicht über eine pflegefachliche Ausbildung und nur wenig Deutschkenntnisse. Sollen neben haushälterischen Tätigkeiten also auch mal pflegerische oder medizinische Aufgaben übernommen werden, kann es riskant werden.

Weitere kritische Punkte:
  • Stetiger Wechsel: Normalerweise wechseln sich zwei Kräfte im 8-Wochen-Rhythmus ab. Hier fallen nicht nur hohe Fahrtkosten an, es kann auch mal passieren, dass die Hilfskraft ohne Vorankündigung nicht aus dem „Urlaub“ wiederkommt.
  • Haftungsfragen: Die Hausratversicherung zahlt keine Diebstähle durch solche Pflegekräfte, sondern nur bei Einbruch oder Raub (Raub wird bei Versicherungen definiert als Diebstahl unter Bedrohung)
  • Sprachbarriere
  • Hohe Kosten von 1.200 bis 1.700 Euro pro Monat, je nach Deutschkenntnissen + Fahrkosten + freie Unterkunft und Verpflegung. Die mehr oder weniger seriösen Vermittlungsagenturen berechnen zusätzlich noch Provisionen von einigen Hundert Euro.
  • Die Legalität bewegt sich oft im Grenzbereich von Sozialversicherungs- und Steuerbetrug.
Generell empfiehlt es sich zur Sicherheit, sich eine Kopie des Reisepass der Hilfe geben zu lassen.
2. Was sind Pflegestufen und wie beantragt man diese?
Per Gesetz werden drei Pflegestufen unterschieden, je nach Hilfsbedürftigkeit, wird die pflegebedürftige Person in eine dieser Stufen der Pflege eingeordnet.

Bei Pflegestufe I wird davon ausgegangen, dass eine Person mehr als 90 Min. Unterstützung und Grundpflege braucht. Bei Pflegestufe II sind es drei Stunden, bei Pflegestufe III fünf Stunden.
Entsprechend wird die Stufe festgelegt und der Leistungsanspruch aus der Pflegeversicherung berechnet. In Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit einer Härtfall Regelung, die von den "normalen" Pflegesätzen abweicht.

Die Einteilung in eine Pflegestufe wird durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen unabhängig geprüft und nach Untersuchung vorgenommen.

Link: http://www.gesetzliche-pflegeversicherung.com/pflegestufe.html
3. Was kosten die einzelnen Betreuungsformen und welche Zuschüsse gibt es von Pflegekasse oder Staat?
Pflegeheim

Ein Pflegeplatz kostet im Pflegeheim zwischen 1.400 und 1.600 Euro privatem Eigenanteil. Die pauschalen Leistungen der Pflegekassen bei stationärer Pflege (siehe erste Zeile in der Tabelle am Ende der Seite) sind hierbei schon abgezogen.

Im Seniorenzentrum Bargteheide gelten ab April 2011 folgende Preise

Zur Finanzierung des verbleibenden Privatanteils wird in der Regel die Rente des Bewohners herangezogen. Reicht dies nicht aus, können Anträge auf Pflegewohngeld und Sozialhilfe gestellt werden. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Tagespflege

Die Kosten der Tagespflege werden als Tagessatz berechnet und liegen im Haus Gartenholz bei folgenden Beträgen:

Rechenbeispiel:

Ein Tagesgast mit Pflegestufe II verbringt 4 Tage pro Woche in unserer Tagespflege und nimmt den Fahrdienst in Anspruch. Dies kostet 1.064,48 Euro, davon bekommt er 1.040 Euro erstattet. Es verbleibt ein Restbetrag von nur 24,48 Euro pro Monat.
Falls er zusätzlich noch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nimmt, erhöhen sich die Erstattungsbeiträge noch. Sprechen Sie uns an, wir kalkulieren Ihnen ein individuelles Angebot!

Betreutes Wohnen

Im Haus Gartenholz kosten Wohnungen je nach Größe zwischen 483,85 und 775,74 Euro für 41 qm bis 47 qm. 2-Zimmer-Wohnungen zwischen 53 und 58 qm kosten zwischen 729,61 € und 902,14 €. Jeweils inkl. der Betreuungspauschale von 148 € pro Monat (192 € bei zwei Personen). Exkl. Strom. Es findet eine Nebenkostenabrechnung statt.
Falls Sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllen, können Sie auch mit Wohnberechtigungsschein zu günstigen Mieten bei uns wohnen.

Im Seniorenzentrum Bargteheide kostet eine betreute Wohnungen von 50 qm ca. 1.790 Euro inkl. Verpflegung, Reinigung, Wäsche etc. (Komplettpaket). Eine weitere Person kostet pauschal 461,50 Euro pro Monat.
Bei Abwahl aller Zusatzleistungen kostet eine 50qm- Wohnung inkl. Hausnotruf warm ca. 1.390 Euro pro Monat. Es muss keine Kaution gestellt werden und es fallen auch keine Courtagen oder Vermittlungsprovisionen an.

Leistungen der Pflegekassen

Bei gleichzeitiger Nutzung von Tagespflege und ambulantem Pflegedienst erhöht sich die Zuzahlung der Pflegekassen um bis zu 50 Prozent.

Zusätzlich können bei Anspruchsberechtigung bis zu 200,00 Euro für zusätzliche Betreuungsleistungen beantragt und für die Tagespflege eingesetzt werden.
Wir beraten Sie gern und erstellen für Sie einen individuellen Kostenvoranschlag
4. Welche Angebote gibt es von der Stadt und von anderen Organisationen?
Haben wir eine Organisation vergessen? Schreiben Sie uns eine Mail: info@seniorenwohnen.de
5. Was ist wichtig bei der Auswahl von Pflegeanbietern?
Die Qualität eines Heimes erkennen Sie am besten durch Ihren persönlichen Gesamteindruck. Zwar hat die Bundesregierung ein Notensystem eingeführt, jedoch liegt der Schwerpunkt auf den Abläufen, den Arbeitsprozessen und deren detaillierte Dokumentation. Das Seniorenzentrum Bargteheide hat hier mit der Note 1,4 (sehr gut) abgeschnitten.


Generell sind in kleineren Häusern die individuelle Beratung und das Eingehen auf die Persönlichkeit und Lebensgeschichte der Bewohner am ehesten gesichert.

Die Zusatzleistungen wie Wäscheservice und Telefonanschluss sollten Sie ebenfalls vergleichen.
6. Demenz: Wie geht man damit um und wo finde ich Hilfe?
Erkrankungen zusammen, die alle mit einem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit und einer Persönlichkeitsveränderung einhergehen. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit.

Bei einer Demenz nehmen vor allem die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen ab. Betroffene haben Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Allerdings bedeutet eine Vergesslichkeit allein noch keine Demenz.

Das Wichtigste im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist Geduld. Durch Ungeduld seitens der Kontaktpersonen hat der Betroffene das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben - dies ist Ursache für Unzufriedenheit, Traurigkeit und Unwohlsein (kein Mensch macht gerne Dinge falsch).

Therapieformen sind u.a. Gedächtnistraining und Biographiearbeit. Beides wird in unseren Häusern in Kleingruppen angewendet.

Für mehr Informationen siehe Alzheimer Gesellschaft Ahrensburg http://www.alzheimer-sh.de/?module=show_cat&&cat_id=2&&subcat_id=26&&stylesheet=standart
7. Gibt es feste Besuchszeiten?
Nein.

Im Pflegeheim können Sie jederzeit vorbeikommen, am späteren Abend sind die Zugangstüren von außen allerdings nicht mehr zugänglich.
Im betreuten Wohnen gibt es wie in einer Privatwohnung keinerlei Beschränkung.
8. Kann ich eigene Möbel mitbringen?
Im Pflegeheim können Sie einige eigene Möbel mitbringen. Allerdings sind die elektrisch verstellbaren Pflegebetten in den meisten Fällen vorhanden und brauchen nicht mitgebracht zu werden.

Im betreuten Wohnen erfolgt die individuelle Ausstattung des Appartements mit Ihren eigenen Möbeln und nach Ihren Vorstellungen. Beim Einzug stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite - auch den Umzug organisieren wir gerne für Sie. In Bargteheide leihen wir Ihnen kostengünstig Anhänger aus.
9. Wie alt sind die Menschen im betreuten Wohnen im Gegensatz zum Pflegeheim?
Das Ziel des betreuten Wohnens ist, die Eigenständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Dementsprechend ziehen bereits auch Menschen im Alter von ca. 75 Jahren in eine betreute Wohnung. Im Durchschnitt beträgt das Alter rund 80 Jahre.

Im Pflegeheim ist das Durchschnittalter etwas höher und liegt bei ca. 85 Jahren.
10. Wie lange muss ich warten, bis ich einziehen kann?
Je nachdem ob wir eine für Sie passende Wohnung anbieten können, meist sofort.
Für einen Pflegeplatz oder für eine bestimmte Wohnung kann es passieren, dass eine kleine Warteliste besteht.
11. Wie groß sind die Wohnungen bzw. Pflegezimmer?
Sie haben die Wahl zwischen barrierefreien 1,5- und 2-Zimmer-Wohnungen mit individuellen Grundrissen in der Größe von 38 bis 65 qm.
Die Wohnungen sind hell und gut geschnitten, verfügen jeweils über eine moderne Küchenzeile mit Dunstabzugshaube, ein eigenes seniorengerechtes Duschbad und einen Balkon oder eine Terrasse sowie einen Abstell- und einen Kellerraum. Ein Keller ist standardmäßig enthalten. Die Räume sind mit Laminat oder Teppichboden ausgelegt.

Die Pflegezimmer im Pflegeheim sind in der Regel zwischen 20 und 30qm groß, mit eigenem seniorengerechten Bad. Einige Pflegezimmer haben auch einen Balkon bzw. eine Terrasse.

In beiden Fällen gehören zur Ausstattung ein Kabelfernsehanschluss, ein Telefonanschluss sowie der Schwesternruf mit ständiger Bereitschaft.
12. Pflegeheim: Doppelzimmer oder lieber Einzelzimmer?
Pflegeheime bieten Einzel- und auch Doppelzimmer an. Jeder Mensch ist anders. Je nach persönlichem Geschmack, Kontaktfreude und persönlichem Hintergrund

Angehörige haben meist den Wunsch, dass ihr Vater / ihre Mutter in einem Einzelzimmer untergebracht wird. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass in vielen Fällen ein Doppelzimmer trotzdem eine gute Wahl ist und vereinsamte Menschen so richtiggehend aufblühen können. Bei der Auswahl des Zimmerpartners ist natürlich sehr viel Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und Einschätzungsgabe gefragt. Damen und Herren werden grundsätzlich nicht zusammen in einem Zimmer untergebracht.

Fragen Sie bei der Besichtigung eines Pflegeheimes, wie dort vorgegangen wird!
13. Welche Aktivitäten werden angeboten?
Im Rahmen einer aktivierenden Pflege werden in den Pflegewohnbereichen regelmäßig therapeutische und gesellige Aktivitäten angeboten. Dazu kommen Feste im Rhythmus der Jahreszeiten, Ausfüge und kulturelle Veranstaltungen.

Das Programm im betreuten Wohnen beinhaltet noch mehr Aktivitäten und Ausflüge, Vortragsabende und Kaffeerunden. Im Seniorenzentrum Bargteheide kann zusätzlich das Therapiebad (30° C) genutzt werden. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Seniorenzentrums Bargteheide finden Sie unter www.seniorenwohnen.de/veranstaltungen.html
14. Kann ich zur Probe wohnen?
Selbstverständlich können Sie uns auf die Probe stellen.
Zum "Probewohnen" steht Ihnen nach Absprache ein voll eingerichtetes Appartement frei. Sie brauchen dafür keinen langfristigen Mietvertrag, keine Pflegestufe oder Pflegevertrag.

In den Probewohnungen können auch gerne Ihre Angehörigen oder Besuch übernachten.
15. Kann ich Haustiere halten?
Haustiere können nur nach Vereinbarung mit der Einrichtungsleitung mitgebracht werden.
16. Gibt es einen Hausnotruf?
Ja. Der Hausnotruf ist eine Vorrichtung in jeder Wohnung, mit der über einen Schalter an der Wand, einem kabelgebundenen Taster oder über ein Funkarmband ein Hausnotruf abgesetzt werden kann. Im Seniorenzentrum Bargteheide läuft der Notruf auf die tragbaren Pieper der Krankenschwestern auf. Im Haus Gartenholz läuft der Notruf auf das Telefon des ambulanten Dienstes auf.

17. Was beinhaltet der Betreuungsvertrag im betreuten Wohnen?
Im Haus Gartenholz beinhaltet der Betreuungsvertrag für 148 Euro im Monat folgende Leistungen:

Grundleistungen
  • Hausnotruf und Nachtwache durch den ambulanten Dienst
  • Freizeitangebote
  • Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Betreuung bei vorübergehenden Erkrankungen
  • Beratung und Vermittlung von Dienstleistungsangeboten
Wahlleistungen
  • Verpflegung: Frühstück (3,50 €) & Mittagstisch (5,80 €)
  • Kioskbetrieb
  • Wohnungsreinigung, Fensterreinigung
  • Wäscheleistungen
  • Ausrichtung privater Veranstaltungen und Feste
  • Kostenpflichtige Veranstaltungen und Ausflüge
  • Einkaufsdienst und Einkaufsfahrten
  • Im Seniorenzentrum Bargteheide sind diese Leistungen im „Pensionswohnen“ noch deutlich erweitert, siehe hier: http://seniorenwohnen.de/pensionswohnen.html
    18. Wer übernimmt die Reinigung meiner Wohnung?
    Auf Wunsch übernimmt unser Reinigungsdienst die Reinigung Ihres Apartments.
    Im Pflegeheim ist dies natürlich automatisch inbegriffen.
    19. Muss ich nach Pflegeversicherungsgesetz eingestuft sein, um Hilfe erhalten zu können?
    Generell ist dies nicht erforderlich, eine Prüfung bringt aber meist finanzielle Vorteile mit sich.
    20. Welche Qualifikation haben die MitarbeiterInnen des Betreuungsdienstes?
    Krankenschwestern und examinierte AltenpflegerInnen haben eine dreijährige Ausbildung durchlaufen. Unser Betrieb bildet auch selber aus, derzeit haben wir zwei Azubis.

    Viele unserer MitarbeiterInnen besitzen außerdem noch Zusatzqualifikationen wie Qualitätsbeauftragte, gerontopsychiatrische Zusatzausbildungen und Palliativmedizin. Die Leitungskräfte (Pflegedienstleitungen) haben eine eineinhalbjährige Zusatzausbildung durchlaufen und zudem mindestens 5 Jahre Leitungserfahrung.

    Unsere Mitarbeiter werden außerdem kontinuierlich fortgebildet, dies ist für unser Pflegeheim Vorschrift und macht sich auch in den anderen Bereichen bemerkbar.
    21. Muss ich ausziehen, wenn mein Geld nicht mehr reicht?
    Nein, denn wenn das persönliche Einkommen zum Bestreiten der Unkosten nicht reicht, so springt in der Regel das Sozialamt für die fehlenden Differenzbeträge ein. Dazu muss vor Einzug in ein Seniorenheim ein Antrag bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Sozialamt gestellt werden.

    Eine Ausnahme bildet das betreute Wohnen im Seniorenzentrum Bargteheide. Da hier sehr umfangreiche Leistungen angeboten werden, liegt das Preisniveau über dem Durchschnitt. Im Falle eines Falles haben Sie aber auch hier die Möglichkeit, z.B. eine kleinere Wohnung zu beziehen.
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